Mac OSX Ruhezustand nach Zeit

Ich habe mal ein kleines Bash-Skript geschrieben, mit dem man seinen Mac nach einer Eingabe von einer Minutenzahl eben übers Terminal in den Ruhezustand schicken kann, ohne gleich die Energieeinstellungen von OSX ändern zu müssen.
Ist im Grunde nur eine kleine if-Abfrage mit sleep Befehl.

Im folgenden eine kurze Copy&Paste Anleitung für das Terminal: Paket herunterladen, entpacken, in /usr/local/bin kopieren und ausführbar machen.

 
Ausführen kann man das ganze im Terminal dann z.B. mit 30min Wartezeit:
schlafen 30

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Defektes Wlan/Bluetooth beim iPhone 4s iOS7 reparieren

Wie dem einen oder anderen iPhone 4s Besitzer aufgefallen sein dürfte, ist/sind seit dem Update von iOS6 auf 7 der WLAN- und/oder der Bluetooth Button deaktiviert. Vermutlich hat eine Änderung der internen Softwaresteuerung der Hardware einen Herstellungsfehler auftreten lassen, der sonst ohne Update weiterhin nicht aufgetreten wäre. In diesem Fall ist es eine kalte Lötstelle unter dem Controllerchip der für diese beiden Dienste zuständig ist (siehe Foto).
Bemerkbar hat sich das Ganze in meinem Fall dadurch gemacht, dass beim Zugriff auf diese beiden Dienste die Systemeinstellungs-App gecrasht ist. D.h. bei der Verbindung zum Controllerchip auf der Platine ist ein Fehler aufgetreten. Nach einem Hardreset waren die Wlan/Bt Einstellungen deaktiviert und ausgegraut.
Falls das bei Euch nicht der Fall sein sollte, besteht ein Problem mit der Antenne und/oder dem Anschluss. Dies könnte man durch neu einlöten wieder reparieren, aber das werde ich hier nicht beschreiben.

iPhone schematic

iPhone 4s Logicboard

Kalte Lötstellen lassen sich leicht wieder reparieren, wenn man entweder einen Lötkolben rumfliegen hat- oder eben einen Backofen.
Da man in diesem Fall nicht an die Lötstellen des Chips herankommt, bleibt als Laie nur noch die letzte Möglichkeit übrig. Die Chance, dass ein Gerät soetwas überlebt liegt m.E. schätzungsweise bei 50% oder weniger. Da ich selbst aber schon meinen iMac(G4 – Grafikfehler) 3x und das iPhone 1x mit 100% Erfolg “gebacken” habe, liegt die Überlebensrate bis jetzt bei 100% ;)

Hinweis: Diese Anleitung setzt voraus, dass man sich mit dem zerlegen solcher Geräte auskennt! Außerdem tut dies jeder auf seine Verantwortung! Mit dem Öffnen des iPhones erlischt jegliche Garantie! Wer das Smartphone professionell reparieren lassen möchte, muss sich an Apple oder eine zertifizierte Werkstatt richten!

Board 4S in aluZuallererst muss das Logicboard ausgebaut werden. Dies dann 3-4 Schichten in Alufolie einwickeln und vorsichtig den besagten Chip freilegen, damit die Hitze dort wirken kann. Dieser ist oben auf dem Bild mit einem Kreis markiert.

Sobald dies erledigt ist, sollte das Teil auf einem Blech in den auf 200°C vorgeheizten Backofen (Umluft) geschoben werden. Nach 3:30min wieder vorsichtig herausnehmen und abkühlen lassen. Das Board solange nicht berühren oder auspacken, da die Lötstellen am Anfang noch flüssig sein können. Ein Anfassen hätte ein mögliches verrutschen von elektronischen Bauteilen als Folge.

Das Ergebnis nach dem Einbau kann sich sehen lassen:

4S Backergebnis

 

 

 

 

 
UPDATE:
Nach längerer intensiver Nutzung über einen längeren Zeitraum fingen die o.g. Probleme erneut an. Heute bin ich dazu gekommen, den Wlanchip mal unter eine Heißluft-Reworkstation zu halten. Die schafft wesentlich höhere Temperaturen als ein herkömmlicher Backofen. Das Ergebnis: es funktioniert wieder! Wenn es irgendwann wieder Probleme geben sollte, werde ich den Chip komplett neu einlöten (reballing) und berichten. Ansonsten: Erstmal Ruhe!

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Mac OS X – AdBlocking

Ich habe hier mal beschrieben, wie man mit seinem DD-WRT basiertem Router eine Hostdatei hinzufügt und so viele Werbeserver wie möglich ausblendet. Falls man nun keinen Router derart bei sich stehen hat und/oder mobil mit seinem Mac unterwegs ist, kann mithilfe eines kleinen Tools auch auf diese Art Werbung loswerden. Wie das in Verbindung mit meiner generierten Hostdatei geht und wer lieber ein Tool zur Editierung der /etc/hosts benutzen möchte, sollte weiterlesen:

Das Tool, das benötigt wird, nennt sich “Gas Mask” und ist hier kostenlos erhältlich.

Nach der Installation startet man nun das Tool, falls es nicht schon automatisch gestartet wurde.
Oben in der Symbolleiste findet sich nun eine kleine Abbildung einer Gasmaske.
Dort draufklicken und “Show Editor Window” auswählen.

Es öffnet sich nun das Editor Fenster, in dem einmal die Originale, interne Hostdatei von OS X angezeigt wird. Hier muss nichts geändert werden. Gas Mask hat die tolle Funktion, diese und eine (oder mehrere) externe Hostdatei(en) herunterzuladen und zu kombinieren.

Nun auf “Create” klicken und “Remote” auswählen.
In dem neuen Reiter nun die URL der automatisch generierten Hostdatei einfügen:

Bildschirmfoto 2014-03-17 um 10.57.05

Copy&Paste ist dein Freund ;) – dann auf “Add” klicken.

Nun wird die Datei automatisch heruntergeladen und in die Liste links übernommen.

Die beiden Dateien müssen jetzt noch kombiniert werden. Wer aufgepasst hat, sollte wissen wo das geht.
Nocheinmal auf “Create” und dann auf “Combine” klicken. Auf der rechten seite steht im Grunde schon alles wie man das erledigt. Oben die Originaldatei auswählen und mit “+” ein zweites Feld hinzufügen und die Remote-Datei auswählen.
Oben noch auf “Save” und “Activate” und fertig ist das Ganze.
Wenn alles geklappt hat, sollte links in dem Editorfenster ein Haken vor “Combined” stehen:

Bildschirmfoto 2014-03-17 um 11.06.03

Das Fenster kann nun geschlossen werden. Die Hostdatei kann später in der Symbolleiste über den Menüpunkt “Update Remote Files” aktualisiert werden.

Aktuell beinhaltet die Version 0.6 unter 10.6 anscheinend einen Bug, das zum sofortigen Absturz des Programms beim Starten führt, wenn Remoteeinträge angelegt und kombiniert werden. Dies sollte die dann bereits editierte /etc/hosts aber nicht weiter beeinträchtigen.
Da ich das nur unter 10.6 testen kann, weiß ich allerdings nicht, ob dieser Bug auch auf den neueren Betriebssystemen auftritt.

Falls einer von euch auch dieses Problem hat; hier die Lösung:
Um Gas Mask wieder ans laufen zu bekommen, muss man im Finder/Terminal (jedem selbst überlassen) die Remote Hostdatei aus dem Ordner ~/Library/Gas Mask/Remote löschen. Dann sollte ein erneutes Starten des Programms funktionieren. Der Remoteeintrag muss dann neu angelegt werden. Alternativ ließe sich die hosts.txt auch manuell hinzufügen, dann tritt der Bug nicht auf.

Soweit ich weiß existiert eine v0.7 auf GitHub, die selbst kompiliert werden muss. Vielleicht ist da der Bug schon behoben…


Ein äquivalentes Programm für Windows nennt sich HostsMan und wurde bereits in Caschys Blog vor Jahren erwähnt.
Da ich kein Windows benutze kann ich zu dem Programm leider nichts erzählen.

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Telekom-Bahn Hotspots überall nutzen

20131023-155229.jpg

Die Bahn hat sich letztens ja mit der Telekom zusammengetan, um an bestimmten Bahnhöfen 30min lang kostenloses Internet an den üblichen T-Hotspots zu verfügung zu stellen.
Wenn man nun woanders einen Telefonzellenhotspot bemerkt, der nicht unbedingt am Bahnhof steht, sondern irgendwo in der
Stadt/Pampa/woauchimmeraußerMcDonalds, gilt diese Hotspotfunktion ebenfalls. Sie ist nur nicht direkt erkennbar. Wenn man nun die URL (cms-hotspot.telekom.de/remote/TD/db-stationandservice-sms/de_DE/web/start/index.html) auf die man bei einem offiziellen Bahn-Hotspot umgeleitet wird, abspeichert und diese bei einem normalen T-Hotspot aufruft, kann man sich dort auch einen Logincode an sein Handy schicken lassen und 30min lossurfen.
Das sollte theoretisch auch an anderen Bahnhöfen funktionieren, die nicht auf der Liste stehen, aber Hotspots der Telekom besitzen.
Ob das beabsichtigt war oder nicht; diese Lücke ist voll und ganz akzeptabel! Danke Bahn und Telekom! :)

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DD-WRT VPN: PPTP Tunnel mit 2 Routern

Wer schonmal eine VPN Brücke aufgebaut hat, weiß, dass es manchmal ziemlich nervig sein kann, wenn die Geräte nicht so wollen wie man selbst will. Daher möchte ich die Einrichtung mal nach erfolgreichem Aufsetzen so einer Brücke zwischen zwei DD-WRT geflashten Routern mit diesem kleinen Tutorial festhalten:

Folgendes soll realisiert werden:

(Computer1)—Subnet1—Router1 mit PPTP-Server—Internet—Router2 mit PPTP-Client—Subnet2—(Computer2)

Das Routing soll Bidirektional und über dynamisch vergebene ISP IP’s laufen.

Zur Verfügung stehen zwei Router mit DD-WRT firmware. (In meinem Fall ist dies eine LaFonera der Uraltgeneration mit der Firmware: DD-WRT v24-sp2 (08/07/10) std und ein Linksys WRT54GL V1.1 mit der FW: DD-WRT v24-sp2 (08/07/10) vpn)

Grundkonfig für Router 1 (Lafonera):

  • Addresse: 192.168.1.1
  • Netzmaske: 255.255.255.0
  • Gateway: 0.0.0.0
  • DHCP Range: 192.168.1.100-150
  • DDNS: router1.no-ip.com (DDNS Account bei einem Dienst aus der Liste anlegen- s. Foto unten)

Grundkonfig für Router 2 (WRT54GL):

  • Addresse: 192.168.2.1
  • Netzmaske: 255.255.255.0
  • Gateway: 0.0.0.0
  • DHCP Range: 192.168.2.100-150
  • DDNS: router2.no-ip.com

ROUTER 1:

  1. Im Webinterface einloggen, dann auf Setup>Basic Setup klicken.
  2. Router- und Hostnamen setzen
  3. Local IP Address auf 192.168.1.1 setzen
  4. Subnet Mask auf 255.255.255.0 setzen
  5. auf save klicken

DDNS einrichten:

ddns

Setup>DDNS
Dienst auswählen, bei dem 2 Accounts anlegen und die Accountdaten vom ersten im Webinterface eintragen:

 

 

 

Nun müssen wir eine Route anlegen, damit die Daten auch durch den VPN Tunnel gehen und nicht woanders hin.
Dazu zu Setup>Advanced Routing gehen und folgendes eintragen:

  1. Route Name: z.B. router2
  2. Metric: 0
  3. Destination LAN NET: 192.168.2.0
  4. Subnet Mask: 255.255.255.0
  5. Gateway: 192.168.1.190
  6. Interface: ANY

router2

Da der PPTP-Server an seine Clients eigene IP-Adressen vergibt, muss man in der Route auch angeben, dass der Traffic dorthin umgeleitet werden muss- in dem Fall 192.168.1.190. 192.168.2.1 wird nicht funktionieren! Erst danach ist der Router 192.168.2.1 mit einem Ping erreichbar.

 

 

  1. Dann unter Security>Firewall Filter WAN NAT Redirection deaktivieren.

Nun wollen wir den PPTP-Server unter Services>VPN konfigurieren:

  1. PPTP-Server: Enable setzen
  2. Broadcast support: Enable
  3. Force MPPE Encryption: Enable (wir wollen ja nichts unverschlüsselt übertragen)
  4. DNS1&2: leer lassen
  5. WINS1&2: leer lassen
  6. Server IP. 192.168.1.1
  7. Client IP(s): 192.168.1.190-199 (Schreibweise exakt nach dem Muster und außerhalb der DHCP IP-Vergabeliste. Kann auch was anderes als 190-199 sein- sollte aber dann oben auch geändert werden. Mehr dazu gleich.)
  8. CHAP-Secrets: Router2 * Ganzgeheimespassworthiereinsetzen * (wichtig: zwischen den Sternchen muss eine Leerstelle sein!)
  9. Save und apply Settings anklicken
  10. Router neustarten: Administration>Reboot Router (ganz unten)

Der erste VPN-Client der sich später verbindet, wird dann die erste IP aus dem Range zugewiesen bekommen. in dem Fall ist das die 192.168.1.190. Daher muss diese IP auch in der Route stehen, wenn der Router2 sich verbindet. Und zum erneuten Route aufbauen sollte sich dann auch kein anderer verbinden, da sonst eine andere IP zugewiesen wird. Dann muss die Route angepasst werden.

ROUTER 2:

  1. Im Webinterface einloggen, dann auf Setup>Basic Setup klicken.
  2. Router- und Hostnamen setzen
  3. Local IP Address auf 192.168.2.1 setzen
  4. Subnet Mask auf 255.255.255.0 setzen
  5. auf save klicken

DDNS einrichten:

Setup>DDNS

Rest wie oben, nur die Accountdaten der 2. Adresse router2.no-ip.com eingeben.

 

Damit nun die Pakete auch auf die andere Seite kommen, gehen wir nun wieder zur Routeneinstellung unter: Setup>Advanced Routing

  1. Route Name: z.B. router1
  2. Metric: 0
  3. Destination LAN NET: 192.168.1.0
  4. Subnet Mask: 255.255.255.0
  5. Gateway: 192.168.1.1
  6. Interface: ANY

Da die IP des PPTP-Servers statisch ist, muss diese nun logischerweise unter Gateway stehen.

Nun zu den PPTP-Client Einstellungen unter Services>VPN.

  1. PPTP Client Options: Enable
  2. Server IP or DNS Name: router1.no-ip.com
  3. Remote Subnet: 192.168.1.0
  4. Remote Subnet Mask: 255.255.255.0
  5. MPPE Encryption: noipdefault mppe required
  6. MTU: 1450
  7. MRU: 1450
  8. NAT: Enable
  9. User Name: Router2
  10. Password: Ganzgeheimespassworthiereinsetzen
  11. Save & Apply Settings

Wenn der Router2 vorher eine andere lokale IP-Adresse hatte (Standard: 192.168.1.1) sollte er nach kurzer zeit nun unter 192.168.2.1 erreichbar sein!

Dann noch den zweiten Router rebooten unter Administration>Reboot Router

Dann warten und hoffen das alles klappt.

Theoretisch braucht der 2. Router keine DDNS Adresse. Aber falls man den Tunnel andersherum aufbauen möchte, oder zusätzlich noch einen 2. PPTP Server starten will macht das Sinn (z.b. um sich von außerhalb per VPN direkt einklinken zu können)

Das sollte es gewesen sein. ;-)

 

Dieses Tutorial ist an das m.E. veraltete Originaltutorial aus dem DD-WRT Wiki angelehnt: http://www.dd-wrt.com/wiki/index.php/Point-to-Point_PPTP_Tunneling_with_two_DD-WRT

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XBMC: TV Livestreams

xbmc

Es gibt für XBMC ein Livestreamplugin, mit dem man u.a. deutsche TV Sender schauen kann. Leider funktionieren die mitgelieferten Streams teilweise nicht. Daher habe ich mal eine Channeldatei gebastelt, mit der man das besagte Plugin füttern kann. Folgende Sender sind nun darin enthalten:

ARD:
Das Erste
Tagesschau
Westdeutscher Rundfunk
Saarländischer Rundfunk
Bayerischer Rundfunk
Südwestrundfunk
NDR Hamburg
NDR Mecklenburg-Vorpommern
NDR Niedersachsen
NDR Schleswig-Holstein
rbb Berlin
rbb Brandenburg
MDR Sachsen-Anhalt
MDR Sachsen
MDR Thüringen
Arte

ZDF:
ZDF
ZDFneo
ZDFkultur
ZDFinfo

Sonstiges:
ISS Livestream
NRW.TV
Joiz (funktioniert derzeit nur unter VLC)

Die Streamurl wird vom Plugin direkt aus der Mediathek der Sender aufgerufen. Wenn ich noch weitere offizielle Links der anderen Sender finde, werde ich die noch ergänzen. XBMC aktualisiert selbstständig die XML Datei beim Aufrufen von “Livestream”. Änderungen sollten daher automatisch übernommen werden.

Die Datei könnt Ihr downloaden und als Source oder als Link in den Plugineinstellungen hinzufügen:

http://dl.gmlblog.de/deutschesender.xml

Ihr findet die Plugineinstellungen unter Videos > Addons > Livestream. Alles weitere siehe unten:

1

2

 

 

 

 

 

Für Faule ist hier noch der Direktlink zur ZIP-Datei von der o.g. Webseite:
http://mirrors.superrepo.org/addons/frodo/plugin.video.live.streams/plugin.video.live.streams-1.1.3.zip

Beachtet bitte, dass das Plugin für die XBMC Version 12+ programmiert wurde. Ich selbst hab es auch unter Eden (v11) getestet und es hat funktioniert. Das muss aber nicht bei jedem so sein!

vlcDas Ganze gibts jetzt auch als VLC-Playlist. Das dürfte sicherlich auch den einen oder anderen nicht-XBMC Besitzer freuen:

Download

 

 
Des weiteren habe ich noch eine kleine Mobilversion für Smartphones erstellt. Derzeit nur iOS5-Design. Unter iOS7 entsteht ein kleiner Grafikfehler beim Zurückbutton, was die Funktion allerdings nicht beeinträchtigt.
Die Version ist auch lauffähig unter Android!
>>>zur mobilen Version<<<

 

Für interessierte hier noch eine kleine Aufrufstatistik der XML-Datei:

XML-Downloads


Changelog:
10.05.14: Alles repariert.
Falls es wieder Probleme mit dem Stream geben sollte, ruhig bescheid geben, dann schaue ich mir das an.

16.05.2014: VLC-Playlist als Alternative zu XBMC hinzugefügt

13.06.2014: Downloadstatistik hinzugefügt

16.06.2014: Mobilversion hinzugefügt

08.10.2014: Die Streamingdateien werden jetzt dynamisch generiert. Das erleichtert mir die Arbeit, die links zu ändern. Bei Fehlern bitte benachrichtigen!
Noch ein kleiner Hinweis: Manche Streams liegen nicht als “m3u8″ Playlist vor, die allerdings vom iphone benötigt wird, um den Stream wiederzugeben. Die betreffenden Streams liegen im “Sonstiges/other” Ordner in der mobilen Ansicht. Ich arbeite aber noch dran.

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Uberspace: Maildrop – filtern nach Betreff

Nach meinem Ansatz die lästigen Spammails als gelesen in den Spamordner zu schieben, gibt es wohl noch agressivere Spams wie z.b. die Dr. Oz, die von Spamassassin nicht erkannt werden.

Dank maildrop gibt es ja die Filter, mit denen man dies ganz “bequem” rausfiltern und in den Spamordner schieben kann.

Der Codeschnipsel ist kurz und knackig- lässt sich aber beliebig nach demselben Schema erweitern:

Im Folgenden findet man diese Erweiterung im Beispielcode vom letzten Beitrag:

Ähnlich steht das auch im Uberspace-Wiki

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Uberspace: Spammails als gelesen markieren

uberspace

Spammails sind schon nervig- daher habe ich mal an einer akzeptablen Lösung für den maildropfilter von uberspace gebastelt. Diese Lösung erscheint mir sinnvoller, als die Spammail einfach in /dev/null zu schieben, da eventuell auch eine wichtige Mail aus “versehen” als Spam markiert werden könnte.

Da ich virtuelle User benutze, muss man den Filter noch seinen eigenen Bedürfnissen anpassen. In meinem Fall liegt das ganze in einem zentralen Maildropfilter (z.B. /home/user/.mailfilter).

Wer sich noch zur Einrichtung von Maildrop informieren möchte, der möge bitte im Uberspace-Wiki nachschauen: http://uberspace.de/dokuwiki/mail:maildrop

Wer seine Spammails noch einmal die Woche löschen möchte, kann das über einen kurzen Cronjob erledigen. Die “0” steht hierbei für den Wochentag- Sonntag:

und das wars schon. ;-)

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DD-WRT AdBlock

stop

Da die modernen Medien mittlerweile von Werbung überflutet werden, habe ich mir mal gedacht meinem Router beizubringen, diese zu entfernen. Damit fällt auch die Anzeige auf mobilen Geräten wie Smartphones/iPads/etc weg, solange sich diese im lokalen Netzwerk befinden. Um mich kurz zu halten, werde ich einfach sofort mit dem Tutorial starten:

1.
Ins Webinterface einloggen und unter “Adminstration>Commands” folgendes unter “Save Startup” speichern:

Zur Erklärung:
Der Router läd eine fertige Hostdatei herunter, die die meisten Werbeserver enthält und wird dann dem Nameserver (dnsmasq) des Routers hinzugefügt. Die hier angebotene Datei wird von meinem Server am Wochenende aus mehreren Hostdateien u.a. von http://www.mvps.org/winhelp2002/hosts.txt generiert. Dazu habe ich noch manuell weitere Server hinzugefügt, damit die Werbung noch auf den iDevices blockiert wird. Eine Liste aller Anbieter der Hostfiles befindet sich am Anfang der Datei.

2.
Dann muss unter “Services” DNSMasq und Local DNS auf “Enable” gestellt werden:

dnsmasq
Wichtig hierbei ist, dass in dem Feld für die zusätzlichen Optionen für DNSMasq die letzte Zeile frei bleibt, falls Ihr dort noch was stehen habt. Sonst wird nachher in der Config der neue Parameter nicht übergeben. Ansonsten wie auf dem Bild leer lassen.

3.

Einen neuen Cronjob unter “Administration” hinzufügen:

Cronjob
Damit wird die hosts Datei jede Woche Sonntags nachaktualisiert. Alternativ würde auch ein Routerneustart dasselbe bewirken.

(Bild links veraltet)

 

 

Zum Schluss noch den Router neustarten und das wars. Keine nervige Werbung mehr in Apps, auf Webseiten, etc.

Die Hosts Datei kann natürlich auch so heruntergeladen werden:

http://dd-wrt.gmlblog.de/hosts0

Letzte Hostdatei Aktualisierung und md5-Hash: date

Ich habe mich für die Variante einer fertiggenerierten externen Hostdatei entschieden, da nicht alle Router so viel Rechenleistung mitbringen, mal eben schnell so eine aus mehreren Dateien zu erstellen, wie hier im DD-WRT-Wiki erklärt ist. Dadurch bootet ein Router wesentlich schneller.

Changelog:
10.01.2013

  • Filterung von Echofonwerbung hinzugefügt

02.03.2014

  • Erweiterung der Liste durch 2. Liste von http://jamesisbored.com/iphone/adblock.
    Aufgrund von Komplikationen ist die stündliche Nachaktualisierung vorübergehend gestoppt.

09.03.2014

  • sleep Befehl hinzugefügt. Dadurch sollte nun vermieden werden, dass der Router den Downloadvorgang beginnt, bevor eine Verbindung ins Internet hergestellt wurde.

13.03.2014

  • Hostfile generator gestartet. Die fertige Hostdatei wird einmal die Woche aktualisiert. Den Cronjob oben habe ich entsprechend angepasst.

05.05.2014

  • Md5 Hash hinzugefügt.

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Der ILT und der holprige Weg zur HU

Lange nichts mehr geschrieben… Gab aber auch viel zu tun- gerade da ja ende März die Hauptuntersuchung ins Haus stand.
Das Hauptproblem bestand darin, dass noch ziemlich viele problematische und Sicherheitsrelevante Defekte an der Karre vorlagen, die noch vor der Prüfung behoben werden mussten. Dazu gehörte auch das Hinterachsdifferential (HAG) – das fing im Februar schon an, Geräusche zu produzieren, die auf eine geringe Restlebensdauer dieses “Gerätes” hindeuteten. Ich vermute mal, das es ein Lagerschaden bei einer der 3 Wellen ist. Eine von denen hatte auch schon relativ viel axiales Spiel.

Ersteinmal musste das “kaputte” HAG raus; also Kardanwelle ausbauen, das Diff selbst mit einem Wagenheber und die Antriebswellen, damit man wenigstens noch mit Vorderradantrieb weiterfahren kann.
Ging auch alles soweit so gut. Bis zu dem Punkt, an dem die letzte Antriebswelle rausmusste. Irgendjemand hatte sich mal gedacht, den O-Ring an der Welle weglassen zu müssen. Das Resultat war nun eine durch Rost verschmolzene Antriebswelle in der Radnabe des Antriebs. m(
Super! Als hätte man nich schon genug zu tun. Naja denkt man sich, geht schon irgendwie mit WD-40 und einem Hammer… Gesagt getan. 2 Stunden später: Welle hat sich immernoch keinen Millimeter bewegt. Da helfen dann doch nur die größeren Werkzeuge. Also Vorschlaghammer und Metallbolzen besorgt und mit viiiieeeel Gewalt darauf eingeschlagen. Und siehe da – sie bewegt sich!! Millimeter für Millimeter rutschte sie immer weiter aus der Radnabe. Der erste Teil war geschafft. Blöderweise war der Kopf der Welle nun etwas platt geschlagen…

Dann war ersteinmal die Halterung der Benzinpumpe dran. Dort waren die Gummipuffer bereits abgerissen, sodass nurnoch die Gegenplatten mit Gewinde aus dem Unterboden schauten. Da diese sich natürlich laut Murphys Law nicht mit einer Zange extrahieren ließen, musste ich zweit Muttern auf die Flächen schweißen. Und das direkt neben der gefüllten Benzinleitung… Ist aber alles gut gegangen- die Überbleibsel der Gummipuffer ließen sich danach auch wunderbar rausdrehen. Danach noch die Fläche am Unterboden entrostet, Rostumwandler drauf und Unterbodenschutz übergepinselt. Fertig.

Dann ist mir eine Unebenheit zwischen den Handbremsseilen am Ende des Batteriebodens in der Mitte aufgefallen. Ein paar Schraubendreherstöße später, hielt ich ein Häufchen Rost in der Hand, und ein großes Loch klaffte im Boden. Das musste natürlich geschlossen werden. Also Flex mit Drahtbürstenaufsatz herbeigezaubert und das Loch rundherum so gut wie möglich entrostet bzw. entlackt, damit ich dort schweißen konnte. Dann noch schnell ein Blech angefertigt und möglichst passgenau eingesetzt. Hält. UB drüber und Fertig.

Bevor ich mit dem Batterieboden angefangen habe, fand ich ein neues Loch direkt vor dem Batterieboden im Unterboden. Dort hatte jemand gemeint, ein von der Unterseite fast unlackiertes, dünnes Blech quer am Boden entlang auf das fast durchgegammelte Blech braten zu müssen. Wird ja immer schöner. Mit dem Schraubendreher zwischen den Blechen konnte man richtig den Rost knischen hören. Wenn ich da nichts mache, ist das irgendwann sowieso dran. Also wieder die Flex geschnappt und raus damit. Ersteinmal das erste Blech raus, damit ich das originale begutachten konnte. Bei so viel Rost war der alte Boden nichtmal mehr zu erkennen geschweigedenn zu retten. Also auch das raus. Denn die Batteriehalterung ist dort auch montiert. Und auf vergammeltem Blech hält die eine Batterie beim Bremsen auch nicht mehr.
Nachdem ich ein halbwegs brauchbares Blech aus zwei Blechen zusammengeschweißt hatte, sah ich beim Einpassen, dass der Batterieboden auf der der vorderen gesamten Länge vom Rost ausgefranzt war. Der war auf jedenfall als nächstes dran. Hilft ja alles nichts. Wie ich überkopfschweißen liebe… Das Blech war mit allem drum und dran in einem Wochende drin. Klingt einfach, war es aber nicht.

Eine Woche später kam der Batterieboden selbst an die Reihe. Sehr unangenehme Sache. Der Alte Boden musste erstmal raus- wie vieles andere an der Kiste ja auch :D
Dann wieder die Flex- halt nein das ging so mit der Hand :D – also das Blech mit der Hand größtenteils abgezogen wie Papier. An den Engstellen, an dem der Rahmen den Weg versperrt kam dann der Dremel und die Blech-hin-und-her-bewegen-bis-es-abfällt-Methode zum Einsatz. Dann noch Großflächig entrosten. Das Nachfertigen war wieder etwas komplizierter. Da der Rahmen es nicht zuließ, das Blech in einem Stück dort drunter zu schieben, musste ich es in drei Teilen einsetzen und zusammenschweißen. Dafür habe ich 1mm dickes und verzinktes Blech benutzt. Das hält mindestens 60 Jahre. :D Von dem Ergebnis habe ich leider keine Fotos gemacht, da ich um 3 Uhr Morgens dazu einfach keine Lust mehr dazu hatte – der Boden musste fertigwerden, damit ich nach Hause fahren konnte und wollte. :D

Wenn ich gerade schonmal dabei war, Sachen zu tauschen, befasste ich mich Tage später mit den Motor/Gtriebe Gummimetalllagerungern, die bei div. Händlern extrem überteuert verkauft werden. Drei von dem HAG waren noch brauchbar, die sollten die drei oberen der Motorlagerung ersetzen. Denn beim langsamen Beschleunigen machte sich immer mehr ein ruckelnder Motor bemerkbar- d.h. dort war irgendwas lose oder einfach nur platt- und das wortwörtlich:

IMG_1141.JPG

Etwas später waren diese auch getauscht und der Motorblock auch mal fest am Rahmen verschraubt.

Dann war die Stelle im Unterboden auf der Fahrerseite dran. Typischer Pfalzrost der von VW ja von Haus aus vorgegeben war. Geschlampte Produktion in den Ostländern sorgt für entspechende Resultate nach 30 Jahren.
Dort half auch nurnoch die Flex. Ca. einen halben Quadratmeter rausgeflext um dann ein 1mm verzinktes Blech einsetzen zu können. So muss das – das Rostet erstmal nicht mehr so schnell.

Damit das Hinterachsgetriebe auch etwas zum antreiben hatte, musste ich noch die Antriebswelle insten deren Gewinde ich plattgeschlagen hatte. Zum Glück hab ich in meiner Ersatzteilkiste noch eine NEUE Antriebswelle liegen gehabt (eigentlich zu schade zum einbauen), die dann den Platz der Alten einnehmen sollte. Aus den Teilen der kaputten Welle habe ich dann noch die andere “repariert”. Dort war ein Gleichlaufgelenk weit aus mehr ausgeschlagen, als das der kaputten Welle. Also das auch noch rumoperiert und dann direkt noch frisches MoS2-Fett eingepresst und neue Schellen und Manschetten verbaut.

Der Getriebeeinbau gestaltete sich als Herausforderung. Der Ausbau funktionierte mit einem Wagenheber weitaus einfacher als der Einbau. Zum Glück war ein Kumpel bereit mir dabei zu helfen, sonst hätte ich wahrscheinlich noch länger beim balancieren und rangieren gebraucht.

Kurze Zeit später war alles festgeschraubt. Nein- fast. Die letzte Schraube wollte auf den Tod nicht ins Gewinde reingehen – das hat mich glatte 3 Stunden gekostet (incl. HAG & AW losschrauben) um rauszufinden was es zum Schluss gewesen ist: Der Schraubenkopf kollidierte mit einem kleinen Widerhaken der Schelle. m(
Den noch zusammengedrückt, und schon ging die Letzte auch ins Gewinde des Flansches.
Eigentlich sollte dann die Kardanwelle rein, aber komischerweise konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, wohin ich die Unterlegplatten samt Schrauben hingelegt hatte… Ärgerlich- 2 Tage vorm TÜV, zwei angetriebene Achsen im Fahrzeugschein stehend, aber nur Vorderrad funktionabel, weil die Kardanwelle fehlt, hilft auch nicht besonders beim Bestehen der Hauptuntersuchung. m(
Am Tag danach 30€ ärmer, hatte ich die gesuchten Teile in Neu bei VW per Express einfliegen lassen. Nun konnte ich auch die Kardanwelle endlich montieren und direkt den Allrad testen. Und siehe da – kein Murphy, keine versteckten Kosten versuchten das HAG am Betrieb zu hindern – alles funktionierte! Super! der TÜV- bzw. DEKRA kann kommen.

Neue Reifen hatte ich bereits, denn die Insa Dakar Turbo haben sich nach exakt einem Jahr und ca 13000km Straßenfahrt komplett runterradiert. Das sind und bleiben einfach nur Matschreifen 90% Gelände, 10% Straße. Meine Meinung.

IMG_1192.jpg

Außerdem musste ich noch einen Riss im Rahmen schweißen lassen – warum dort jemand ein Blech quer an den Träger geschweißt hatte, das zu dem Riss im nachhinein geführt hatte, ist mir nach wie vor schleierhaft:

x2_4f5ffce.jpg

Aber zuguterletzt war der Iltis TÜV-Ready und es konnte losgehen.

Problematisch war schon die Frage des DEKRA-Prüfers, ob der Iltis permanent-Allrad hätte… (Da ich einen Tag vorher, die kardanwelle eingebaut hatte, war ich mit Allrad unterwegs und er war seit dem Umlegen des Hebels noch nicht rausgesprungen. D.h. also vorerst “ja”) Ein paar Erklärungen später hieß es dann: “Ähh okay, dann müssen Sie nachher mit Ihrem Auto auf den LKW Prüfstand, auf dem können Allradfähige Fahrzeuge getestet werden. Nachteil ist nur, dass es etwas eng bzgl. der Grube darunter werden könnte.”
Ja toll – gibts halt wieder ne extra Wurst für die besonders kaputten Fahrer.

Licht- check, Unterboden: “Wow Sie haben ja den halben Unterboden geschweißt!” “Ja das war leider nötig, sonst hätten Sie den Hammer nachher in einem Hohlraum auf immer verloren, oder Ihnen wäre so viel Rost in die Augen gebröselt, dass Sie nie wieder das Sonnenlicht sehen können.”… Reifenaufhängung Spiel – check, Hinten: Radlager erhöhtes Spiel. Ach verdammt- “Aber das kann man ja nachziehen”. Puhh nochmal Glück gehabt.

Ab zum LKW-Bremsenprüfstand- was für ne Zitterpartie. Bei gegenläufigen Rollen, fängt das Gefährt noch mehr an zu schlingern, als beim “normalen” Prüfstand. Blöderweise ist diese Grube im Weg und der Iltis drohte desöfteren dort hinein zu rutschen, was zur Folge hatte, dass der Bremstest 5x wiederholt werden musste. m(

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Ging aber doch noch alles gut :)

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Letzter Satz des Prüfers: “Wie?! Sie fahren den als Alltagsauto?? Das ist aber mutig!” :)

 

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